Working with smartphoneTag für Tag kommen Hunderte neuer Apps für das Smartphone auf den Markt. Mittlerweile gibt es Apps für jeden Lebensbereich – und so manch einer scheint ohne die nützlichen Helferlein kaum mehr auszukommen. Schon bald sollen Apps sogar den Schlüsseldienst ersetzen.

Die App auf dem Vormarsch

Unter einer „Mobile App“ wird grundsätzlich eine Anwendungssoftware für Mobilgeräte bzw. mobile Betriebssysteme verstanden. Das Wort App stellt zwar eine Abkürzung des englischen Begriffes „Application Software“ dar und bezieht sich auf jede Art von Anwendungssoftware – und doch wird es im deutschen Sprachraum meist mit einer Software für Mobilgeräte bzw. Smartphones und Tablet-Computer gleichgesetzt. Apps werden heute in Unternehmen ebenso genutzt wie im Privatleben. Nun haben sich KeyMe und KeyDuplicated darauf spezialisiert Schlüssel nachzumachen. Dadurch sollen Verbraucher sich zukünftig den teuren Schlüsseldienst sparen können. Dass aber auch Diebe davon profitieren können, stimmt mehr als nachdenklich.

Ausgesperrt – was nun?

Wer schon einmal ohne Schlüssel vor der eigenen Haustür gestanden ist, weiß, wie unangenehm dieses Gefühl ist. Alle Gedanken drehen sich nur noch um eine Frage: Wie komme ich wieder in meine Wohnung bzw. mein Haus? Da die meisten nicht in der Lage sind, sich eigenmächtig aus dieser schlimmen Situation zu befreien, wird meist der Schlüsseldienst angerufen. In der Regel dauert das Öffnen der Türe dann nicht länger als fünf Minuten, doch die Kosten werden oft als zu hoch empfunden. Gerade an Sonn- und Feiertagen können schon mehrere Hundert Euro fällig werden. Eine Schlüsseldienst-App kostet da natürlich weniger, birgt aber zeitgleich eine nicht abschätzbare Gefahr: Denn auch Kriminelle können damit so einiges anfangen!

KeyMe will den Schlüsseldienst unnötig machen

Das Unternehmen KeyMe aus San Francisco arbeitet an einem Ziel, es will mit Hilfe einer App den Schlüsseldienst ersetzen. Um die eigenen vier Wände zu betreten, benötigt man lediglich ein Foto des Schlüssels. Interessierte Nutzer erstellen dieses Foto und speichern es dann in der App von KeyMe ab. Sollte es dann passieren, dass man sich aussperrt, kann man mit dem eingescannten Foto zum KeyMe-Kiosk, einem Automaten oder zum Schlüsselladen gehen. In Folge dauert es nicht länger als eine halbe Minute, um mit Hilfe des gespeicherten Fotos einen Kunststoffschlüssel zu erstellen. Beim Schlüsselmacher betragen die Kosten etwa zehn US-Dollar, beim KeyMe-Kiosk ca. 20 US-Dollar.

KeyMe vs. Schlüsseldienst

Michael Harbolt, der Marketingchef von KeyMe, gibt an, dass kein Fall bekannt sei, in dem Diebe einen Schlüssel nachgemacht haben. Doch Andy Greenberg, Redakteur von Wired, hat nun bewiesen, dass Missbrauch doch möglich ist. Er schoss ein Foto vom Schlüssel eines seiner Freunde und siehe da: Es dauerte nur eine Stunde, und schon stand er in dessen Wohnzimmer! Mit KeyMe muss heutzutage nicht einmal mehr ein Einbruch begangen oder ein Schlüssel gestohlen werden: Ein simples Handyfoto reicht aus, um einen Schlüssel nachmachen zu können! Da stellt sich zu Recht die Frage, ob es nicht bei weitem sicherer wäre, sich auch in Zukunft auf den Aufsperrdienst zu verlassen.

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