einbruchschutz-blogIn Österreich ereignet sich etwa alle halbe Stunde ein Einbruch. Dabei sind keinesfalls nur Menschen betroffen, die in der Stadt wohnen, denn auch auf dem Land wird zunehmend von Einbrüchen berichtet. Das Paradoxe daran ist, dass mindestens 70 Prozent aller Einbrüche durch Prävention verhindert werden könnten.

Österreich: mehr als vierzig Einbrüche pro Tag

Im Jahr 2009 wurde in Österreich ein Rekord gebrochen, der aber keinen Grund zur Freude gibt: Es kam zu 12.259 Einbrüchen in Wohnungen. Von diesen konnten lediglich 5,4 Prozent aufgeklärt werden. Seitdem konzentriert sich die Polizei verschärft auf den Bereich Einbruchskriminalität. Doch obgleich dadurch ein leichter Rückgang bei Einbruchsdiebstählen verzeichnet werden konnte, ist die Anzahl der angezeigten Einbrüche nach wie vor alarmierend hoch. Im Durchschnitt werden österreichweit täglich mehr als vierzig Einbrüche verübt.

Einbrecher gelangen in 15 Sekunden zum Ziel

Die Rush-Hour für Einbrüche liegt in der Dämmerung. Aus diesem Grund ist die Winterzeit in Bezug auf die Einbruchgefahr als besonders gefährlich einzustufen. Es sollte bedacht werden, dass ein professioneller Einbrecher nur 15 Sekunden benötigt, um in eine Wohnung oder ein Haus einzubrechen. Ein ungesichertes Fenster oder eine Terrassentür reichen also aus, um in Kürze einen Einbruch zu verüben. Zudem agieren die Einbrecher stetig professioneller. Im Vergleich zu früher gehen Täter regelmäßiger vor. Sie selektieren die Objekte bewusster und sind zudem viel besser organisiert.

Gelegenheit macht Diebe

Ob Elektrogeräte, Bargeld oder Schmuck: Einbrecher interessieren sich für alles, das relativ leicht und schnell in einer Tasche verstaut werden kann. Natürlich wissen Diebe vor ihrer Tat in der Regel nicht genau, was in einer Wohnung oder in einem Haus zu holen ist. Doch in der ständigen Hoffnung, eine lohnende Beute zu machen, ergreifen sie jede sich bietende Gelegenheit, um so richtig abzustauben. Die meisten Einbrecher müssen sich leider nicht einmal viel anstrengen, um sich fremdes Eigentum anzueignen. Simple Tricks reichen schließlich aus, wenn Türen und Fenster unzureichend gesichert sind. Aus diesem Grunde gelten alle baulichen und technischen Maßnahmen, die Lärm verursachen und viel Zeit in Anspruch nehmen, um geknackt zu werden, als besonders effizient. Folgende Sicherheitsmaßnahmen gelten in diesem Sinne als sehr guter Einbrecherschreck:

  • geprüfte Sicherheitstüren
  • eingemauerte Fenstergitter und
  • einbruchshemmende Fensterbeschläge.

Einfache Maßnahmen für mehr Schutz

  • Zahlreiche Untersuchungen haben offenbart, dass sich nach wie vor viel zu viele Hausbewohner keine großen Gedanken über ihre Sicherheit machen. Dabei wäre Eigeninitiative das beste Mittel, um sich selbst, aber auch andere vor Diebstahl zu schützen. Es folgen einige einfache Sicherheitstipps:
  • Fenster mit Spezialverriegelung machen das Aushebeln schwer: Fenster der Widerstandklasse 2 (WK2) gewährleisten immerhin einige Minuten Widerstand.
  • Sicherheitstüren, die der ÖNORM B5338 entsprechen, erhöhen die Sicherheit gewaltig.
  • Haus- und Nebeneingangstüren mit vorstehenden Zylindern und abschraubbaren Beschlägen sollten unbedingt gegen einbruchssichere Schlösser ausgewechselt werden.
  • Fenster und Terrassentüren sollten geschlossen gehalten werden: Ein gekipptes Fenster ist wie ein offenes Fenster.
  • Nachbarschaftskontakt: Einbrecher können meist darauf vertrauen, dass sich niemand darum kümmert, was im Stiegenhaus oder beim Nachbarn vorgeht. Wenn ungewöhnliche Aktivitäten sofort der Polizei gemeldet werden würden, könnten viele Einbrüche verhindert werden.
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